Der Anne Frank Tag findet als bundesweiter Schulaktionstag gegen Antisemitismus und Rassismus an Schulen zum 10. Mal statt.
Dieses Jahr gab es einen Anmelderekord. 126.000 Schüler und Schülerinnen an 843 Schulen nahmen in diesem Jahr daran teil und erinnerten rund um den Geburtstag am 12. Juni an Anne Frank.
Wir, das Gymnasium Schöneiche, haben uns in den Unterrichtsfächern Deutsch, Geschichte und LER mit dem Thema beschäftigt. Das Tagebuch bildete im Deutschunterricht den Schwerpunkt, die schwierige Zeit im Hinterhaus und das vor allem das Schicksal der Versteckten hat viele tief bewegt. Im Geschichtsunterricht haben wir geschaut, wie der Judenhass sich entwickelt hat, warum Familie Frank bereits 1933, mit der Machtübernahme Hitlers, in die Niederlande umgezogen ist, welche Gesetze die jüdischen Familien nach 1933 immer mehr ausgegrenzt haben und wie die deutsche Besetzung der Niederlande das Leben der Franks verändert hat. Im LER-Unterricht haben wir auf unseren Ort geschaut. Wie erging es jüdischen Familien in Schöneiche und was erinnert heute noch an diese Zeit? Wir haben selbst recherchiert. Es gibt 22 Stolpersteine in Schöneiche, wie wir erfahren haben, mit ganz unterschiedlichen Schicksalen.
Am 11.06.2026 haben wir Frau Große vom Ortschronikfachbeirat eingeladen. Sie hat unter anderem von einem Polizisten berichtet, der Zivilcourage gezeigt und damit zwei Menschenleben gerettet hat. Auch Frau Horn vom Jugendzentrum war dabei und hat von der Familie erzählt, dessen Haus das Jugendzentrum DAS NEST nutzt und dass sie mit Jugendlichen einen weiteren Stolperstein in Schöneiche plant. Nach dem Gespräch machten wir einen Rundgang zu einigen Stolpersteinen.
Das Ziel und der Höhepunkt unseres Projektes war dann der Besuch der 6. Klassen aus der Storchenschule am 18.6.2026. Wir haben unser erworbenes Wissen auf 5 Stationen aufgeteilt und es den Schülern und Schülerinnen präsentiert. Es gab ein sehr positives Feedback.
Es war eine sehr intensive Projektzeit.











